Mit dem unten angeführten Test können Sie Ihre Arbeitsspeicherkapazität messen und trainieren. Die Arbeitsspeicherkapazität ist eine wichtige Grundgröße zur Beschreibung der Gehirnleistung.
Bei den Testverfahren wird einerseits die Merkspanne mit Zahlen und mit Buchstaben erhoben und ausgewertet, andererseits wird die IVG (Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit) gemessen. Die Arbeitsspeicherkapazität ist das Produkt aus Merkspanne und IVG.
Die Verfahren wurden unter wissenschaftlicher Leitung von Dr. Siegfried Lehrl, GfG (Gesellschaft für Gehirntraining) in Zusammenarbeit mit Dr. Stefan Hey, KIT (Karlsruher Institut für Technologie) entwickelt.
Vergleichen Sie bitte Ihr Ergebnis mit der entsprechenden Tabelle:
| Buchstaben/Zahlen | Wertung | % der Erwachsenen |
| bis 2,6 | niedrig | 7 |
| 2,7 - 4,7 | unterdurchschnittlich | 18 |
| 4,8 - 5,7 | durchschnittlich | 50 |
| 5,8 - 6,4 | überdurchschnittlich | 18 |
| ab 6,5 | hoch | 7 |
| bit/s | Wertung | % der Erwachsenen |
| bis 8 | niedrig | 7 |
| 9 - 12 | unterdurchschnittlich | 18 |
| 13 - 17 | durchschnittlich | 50 |
| 18 - 21 | überdurchschnittlich | 18 |
| über 21 | hoch | 7 |
| bit | Wertung | % der Erwachsenen |
| bis 23 | niedrig | 7 |
| 24 - 58 | unterdurchschnittlich | 18 |
| 59 - 99 | durchschnittlich | 50 |
| 100 - 130 | überdurchschnittlich | 18 |
| über 130 | hoch | 7 |
Hier finden Sie weitere Übungen für Merkspanne und Verarbeitungsgeschwindigkeit:
Auch diese beiden Übungenb betreffen den Arbeitsspeicher im Gehirn. Der Arbeitsspeicher ist dafür verantwortlich, dass Sie im Alltag jederzeit präsent sind und auch in Zeiten hoher Arbeitsbelastung Informationen schnell und richtig auswerten können. Ein optimal trainierter Arbeitsspeicher bringt also:
Die beiden Übungen trainieren verschiedene Aspekte des Arbeitsspeichers, nämlich die beiden wichtigsten Grundanforderungen des Arbeitsspeichers: Die Arbeitsgeschwindigkeit und die Merkspanne. Beide Parameter können Sie gezielt entwickeln und stärken. Dabei kommt es bei der Arbeitsgeschwindigkeit auf die Schnelligkeit an, bei der Merkspanne auf das Verfügbarhalten von Informationen im Arbeitsspeicher.
Ganz wichtig: Der Arbeitsspeicher wird dann optimal trainiert, wenn Sie dauerhaft gezielt einge wenige Minuten täglich üben (ca. 3 Minuten pro Tag, mehr ist nicht nötig!). Nach ca. 2 Wochen werden die Trainingswirkungen erkennbar, dies zeigen Untersuchungen der Arbeitsgruppe von Dr. Lehrl.
Bitte beachten: Die Wirkung des Trainings entsteht auch dann, wenn Ihnen die Übungen einfach vorkommen. Es kommt tatsächlich auf die regelmäßige Wiederholung an.
Viel Erfolg!
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