Bilderstrecke 2
Wer versteht wie das Gehirn funktioniert, kann gezielt und seinen individuellen Möglichkeiten entsprechend etwas für seine geistige Leistungsfähigkeit tun. Ohne großen Aufwand, einfach im Alltag. Und da Bilder manchmal mehr sagen als Worte, finden Sie die wichtigsten Themen in unseren Bilderstrecken. Mentale Fitness – das steckt dahinter.
Klein, aber oho: Mitochondrien – die Kraftwerke der Zellen
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Mentale Fitness braucht Energie. Sie ist die grundlegende Ressource für unsere geistige Leistungsfähigkeit. Rund 20 Prozent des gesamten Energiebedarfs unseres Körpers beansprucht allein das Gehirn. Kein Wunder – es ist für die Verarbeitung aller auf uns tagtäglich einströmenden Informationen und die Aufrechterhaltung sämtlicher Funktionen unseres Körpers verantwortlich. Eigene „Kraftwerke“ in den Nervenzellen produzieren die notwendige Energie.
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Mitochondrien heißen die Zellorganellen, die der Dreh- und Angelpunkt der körpereigenen Energieproduktion sind. Jede Nervenzelle im Gehirn besitzt zwischen 100 und 1.000 dieser kleinen Energiefabriken. In ihnen entsteht durch Stoffwechselvorgänge mit Hilfe von Glukose und Sauerstoff das Energie-Molekül Adenosintriphosphat (ATP), das die Energie speichern kann und bei Bedarf freisetzt.
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Die Nervenzellen im Gehirn erzeugen doppelt bis dreimal soviel Energie wie andere Nervenzellen. Den weit überwiegenden Teil davon verbrauchen wir unbewusst, zum Beispiel durch die Aufrechterhaltung der Atmung, des Kreislaufs oder des Gleichgewichts. Umso wichtiger ist es, dass ausreichend Energie zur Verfügung steht, wenn wir mentale Anforderungen zu bewältigen haben, seien es komplexe Denkaufgaben, Lernen oder auch nur das Zusammenstellen einer Einkaufsliste.
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Wie viel Energie benötigen wir, um mental fit zu sein? Ganz einfach: je mehr, desto besser. Denn das Gehirn setzt klare Prioritäten: Erst die Grundfunktionen sichern, danach alles andere bewältigen. Haben wir zum Beispiel Hunger, lässt sofort die Konzentration nach. Wir denken langsamer, Lernen fällt schwerer. Sorgen wir dafür, dass die Energieproduktion angekurbelt wird, verbessert sich auch unsere geistige Leistungsfähigkeit. In unserem Beispiel hilft eine energiereiche Zwischenmahlzeit wie Obst oder eine Scheibe Vollkornbrot.
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Keine Chance der Energiekrise lautet die Devise für mehr geistige Fitness. Rücken Sie „Energiefressern“ zu Leibe. Stress, Übermüdung, fehlende Bewegung usw. fressen buchstäblich Energieressourcen weg, denn das Gehirn betreibt dann einen um so höheren Aufwand, während die Ergebnisqualität sinkt. Ausgeruht und ausgeglichen kann Ihr Gehirn die erforderlichen Anstrengungen wesentlich leichter erreichen, so dass mehr Reserven für Unerwartetes entstehen. Versorgen Sie außerdem Ihren Körper gezielt mit allem, was er zur Energieproduktion braucht: Glukose (mit der Nahrung) und Sauerstoff (über die Atmung, optimiert durch Bewegung), kontinuierliche geistige Aktivität, neue mentale Herausforderungen und das Mental-aktiv-Training. Energie sparen einmal anders. Bleiben Sie fit!